Dokumentation / Stand 1.61
Alles über Hushquay.
Bis ins Detail.
Ein vollständiger Leitfaden für Wiedergabe, Sammlung, Abhöre und Studio-Werkzeuge. Mit Messgrundlagen, Einstellbereichen und nachvollziehbaren technischen Grenzen.
Vom ersten Titel
bis zum Signalweg.
Dieses Handbuch beschreibt implementierte Funktionen von Version 1.61 / Build 65. Bilder sind echte App-Aufnahmen; ältere Detailansichten sind gekennzeichnet. Maßgeblich ist der hier dokumentierte Funktionsstand.
Kein passendes Kapitel.
Versuche einen allgemeineren Begriff, zum Beispiel „Lautstärke“, „Referenz“ oder „Ausgang“.
01 / Pure Play · Studio Pro
Ein Player. Zwei Arbeitsbereiche.
Hushquay ist ein nativer Player für lokale Musik auf dem Mac. Pure Play hält die Wiedergabe übersichtlich. Studio Pro ergänzt Werkzeuge zum Vergleichen, Analysieren und gezielten Bearbeiten des Abhörsignals. „Pro“ bezeichnet einen Arbeitsbereich innerhalb der App, kein Abonnement.
Jeder App-Start beginnt in Pure Play. Hier stehen beide Meter-Designs, Stereo/Mono, Lautstärke, Balance, Transport, Shuffle, Repeat, Crossfade, DIM, Mute, Audioausgang und die Mediathek bereit. Die drei Inserts erscheinen ausschließlich im separaten Effekt-Rack von Studio Pro.
Ein Wechsel zu Studio Pro macht sechs Werkzeugkarten sichtbar: Effekt-Rack, Reference, Spectrum, Spectral Balancer, Kopfhörer-Abhöre und Loudness Meter. Eine Karte öffnet ihr Panel; klangverändernde Werkzeuge besitzen zusätzlich einen eigenen Aktivierungsschalter. Das Loudness Meter misst ausschließlich und bearbeitet keinen Klang. Öffnen ist nicht Aktivieren. Wird das Panel eines Klangprozessors geschlossen, kann seine Verarbeitung weiterlaufen; der Status bleibt an der Werkzeugkarte erkennbar.
Die Rückkehr zu Pure Play beendet den Referenzvergleich und stellt die vorherige Wiedergabe wieder her. Rack, Balancer und Kopfhörer-DSP werden überbrückt, Spektrumanzeige und Werkzeugpanels geschlossen, Lernvorgänge, Solos und ausstehende Plug-in-Ladungen beendet. Laufende Loudness-Dateianalysen und Live-Erfassungen werden gestoppt. Parameter, Zielwerte und Referenzzuordnungen bleiben erhalten. Bereits geladene Audio Units bleiben innerhalb derselben Sitzung erhalten, ihre Editoren werden geschlossen. Erneutes Öffnen von Studio Pro aktiviert keine Bearbeitung automatisch.
02 / Import · Formate · Speicherung
Eine Sammlung, die dir gehört.
Musik wird über die Dateiauswahl oder per Drag & Drop hinzugefügt. Hushquay liest Dateien und Ordner, auf Wunsch auch deren Unterordner. Bereits bekannte Dateipfade werden nicht erneut importiert; dieselben Titel lassen sich trotzdem weiteren Playlists zuordnen. Die Originaldateien bleiben an ihrem Speicherort.
Titel, Interpret, Album, Dauer, Dateiformat, Samplerate und verfügbare Auflösungsangaben machen die Sammlung durchsuchbar und lesbar. Die Suche berücksichtigt Titel, Interpret und Album. „Alle Titel“ zeigt die gesamte Mediathek, eine Playlist ihre eigene Auswahl. Die Seitenleiste lässt sich in der Breite anpassen.
| Familie | Typische Dateien |
|---|---|
| Unkomprimiertes PCM | WAV/WAVE, AIFF/AIF/AIFC, CAF |
| Verlustfrei komprimiert | ALAC in M4A, FLAC |
| Komprimiertes Audio | MP3, AAC/M4A |
Die konkrete Lesbarkeit hängt vom Decoder des eingesetzten macOS und der jeweiligen Codecvariante ab. Beim Import werden auch MP4, AU und SND berücksichtigt; daraus folgt keine Zusage für jede denkbare Datei. DSD, DoP und APE gehören nicht zum zugesagten Workflow.
Mediathek und Einstellungen liegen zentral im lokalen Benutzerprofil, getrennt von der App. Bewertungen, Referenzkonfiguration und Abhörparameter werden in eigenen Dateien gespeichert. Eine App-Aktualisierung ersetzt deshalb nicht die Sammlung. Es gibt keinen automatischen Cloud-Abgleich oder Import aus der Music.app-Mediathek. Der Player verarbeitet lokale Dateien; ein Streaming-Katalog ist nicht integriert.
03 / Smart Relink · Verschobene Musik
Originale bleiben verbunden.
- Track-ID
- Playlists
- ★★★★★★
Automatisch, wenn die Originaldatei sicher erkannt wird.
Smart Relink hält die Verbindung zu deinen lokalen Originaldateien, wenn Ordner oder Dateien auf demselben unterstützten Laufwerk umbenannt oder verschoben werden. Hushquay erfasst vorhandene Originale beim Start im Hintergrund und neue Dateien beim Import. Neben dem bisherigen Speicherort merkt sich die Mac-App einen dauerhaften Verweis und die geprüfte Dateiidentität.
Beim nächsten Laden oder App-Start wird ein wiedergefundenes Original neu zugeordnet, ohne einen zweiten Track anzulegen. Titelkennung, eigene Titel, Playlists, sechs Sterne und Referenzzuordnungen bleiben erhalten. Die Smart-Relink-Schaltfläche am Fuß der Mediathek zeigt den Erfassungsstand und öffnet Hinweise sowie die manuelle Reparatur. Die Musikdatei wird weder kopiert noch bearbeitet.
Wenn eine manuelle Zuordnung nötig ist.
- Bei einer fehlenden Datei Musikordner wiederverknüpfen… wählen – direkt beim Titel, über das Track-Kontextmenü oder Smart Relink.
- Den Ordner mit den tatsächlich verschobenen Originalen auswählen.
- Die Vorschau der gefundenen Dateien prüfen und Wiederverknüpfen bestätigen.
- Den gewünschten Titel anschließend starten.
Die manuelle Prüfung berücksichtigt nur fehlende Dateien mit identischem Dateinamen, Dauer, Samplerate, Kanalzahl und Bittiefe. Bereits verfügbare Dateien bleiben unverändert; vor der atomaren Übernahme wird eine Mediatheksicherung erstellt. Diese Metadatenprüfung ist kein inhaltlicher Audio-Fingerprint. Deshalb muss der gewählte Ordner die tatsächlichen Originale enthalten; die Vorschau bleibt bewusst bestätigungspflichtig.
Automatisch gilt die strengere geprüfte Dateiidentität: Eine beliebige namensgleiche Ersatzdatei wird nicht übernommen. Gelöschte Originale, Kopien auf andere Laufwerke, nicht unterstützte Dateisysteme, fehlende Zugriffsrechte oder nicht verfügbare Datenträger können weiterhin eine manuelle Zuordnung erfordern. Vor der ersten Erfassung verschobene Dateien müssen einmal manuell verbunden werden. Hushquay mountet keine Laufwerke und durchsucht nicht die gesamte Festplatte. Die lokalen Mac-Verweise sind keine Cloud-Synchronisierung oder übertragbaren Medienfreigaben.
04 / Organisation · Persönliches Urteil
Playlists, Auswahl und sechs Sterne.
Playlists lassen sich anlegen und löschen. Über das Kontextmenü werden vorhandene Titel hinzugefügt oder aus einer Playlist entfernt. Das Entfernen aus der gesamten Mediathek löscht keinen Tonträger auf dem Dateisystem. Die Originaldatei kann im Finder angezeigt werden. Freies Drag-Reordering und das Umbenennen vorhandener Playlists sind im hier dokumentierten Stand nicht vorgesehen.
Ein Klick auf den Titel oder sein Play-Symbol startet den gewünschten Track direkt, auch während ein anderer läuft. Erneutes Aktivieren des laufenden Titels setzt seine Position nicht zurück; ein pausierter Titel wird fortgesetzt. Die übrigen Metadatenflächen dienen der Zeilenauswahl und erlauben zusätzlich Doppelklick zum Abspielen. Die aktuelle Musik wird in Stereo mintgrün, in Mono bernsteinfarben markiert. Eine andere Arbeitsauswahl bleibt neutral, damit Auswahl und Wiedergabe nicht verwechselt werden.
Bis zu sechs Sterne halten dein persönliches Urteil fest: 0 bedeutet unbewertet, 1 bis 6 die gewählte Wertung. Ein Stern setzt den Wert unmittelbar, das kleine × entfernt ihn. Auch das Kontextmenü bietet die Bewertung an. Sterne sind eigene Bedienelemente und lösen keine Track-Wiedergabe aus.
Im breiten Fenster steht die Bewertung in einer eigenen Spalte, im schmaleren direkt unter dem Titel. Sie gehört zum Track und bleibt in allen Playlists identisch. Gespeichert wird sie separat anhand der vorhandenen Track-ID; die Audio-Tags werden nicht verändert. Dies ist eine persönliche Einschätzung, keine automatische Qualitätsanalyse oder Erkennung der Entstehungsweise eines Tracks.
05 / Transport · Queue · Crossfade
Wiedergabe mit fließenden Übergängen.
Play/Pause, vorheriger und nächster Titel sowie der Positionsregler bilden den Kern. „Vorheriger Titel“ springt nach mehr als drei Sekunden zunächst an den Anfang des laufenden Titels. Tastaturbefehle erlauben zusätzlich Sprünge um zehn Sekunden. Die Wiedergabeliste entsteht beim Start aus der aktuell sichtbaren Playlist beziehungsweise Suchliste.
Shuffle verändert die Abspielreihenfolge. Repeat bietet drei Zustände: aus, gesamte Liste und einzelner Titel. Bei Titelwiederholung wird kein Übergang zum nächsten Titel erzeugt.
Crossfade wird separat aktiviert. Die auswählbare Dauer beträgt 2, 3, 4 oder 5 Sekunden, voreingestellt sind 3 Sekunden bei zunächst ausgeschalteter Überblendung. Zwei tatsächlich laufende Player-Zweige überlappen mit komplementären Kosinuskurven. Bei kurzen Titeln wird die Dauer auf höchstens die halbe Länge des kürzeren Titels begrenzt.
Am Listenende ohne Nachfolger gibt es keinen Crossfade. Ein manueller Positions-, Titel-, Geräte- oder Effektwechsel kann einen begonnenen Übergang abbrechen. Wird Crossfade während eines Übergangs ausgeschaltet, läuft dieser aus; neue Übergänge werden verhindert. Die Einstellung bleibt gespeichert. Diese Funktion ist eine gestaltete Überblendung, keine Garantie für lückenlose Albumwiedergabe.
06 / Sample Peak · RMS · VU-Bezug
Digital oder Vintage. Derselbe Klang.
Die beiden Ansichten verändern die Darstellung und bedienen dieselbe Audio-Engine. Titelposition, Lautstärke und Balance bleiben beim Umschalten erhalten. Gemeinsame adaptive Abmessungen halten die nachfolgenden Bereiche an ihrem Platz; eine kurze Überblendung verbindet die Ansichten. Die macOS-Einstellung für reduzierte Bewegung wird berücksichtigt.
Digital: Für links und rechts zeigt ein Segmentbalken den Sample Peak, ein schmaler Unterbalken den geglätteten RMS-Pegel. Beide Werte sind numerisch ablesbar. Die grafische Skala reicht von −60 bis 0 dBFS. Peak Hold hält Spitzen 1,2 Sekunden, Clip wird kanalgetrennt angezeigt.
Vintage: Zwei beleuchtete, gedämpfte Zeigerinstrumente stellen RMS mit einer dBFS-Skala und VU-Bezug dar. 0 VU entspricht −18 dBFS RMS. Positive VU-Werte sind deshalb nicht automatisch Clipping. Separate Sample-Peak-Warnungen ergänzen die Anzeige.
Beide Designs messen das tatsächlich ausgegebene PCM-Signal nach Effekten, Stereo/Mono, Balance und Player-Lautstärke, jedoch vor einem zusätzlichen Gerätepegel. Diese beiden Ausgangsanzeigen sind keine True-Peak- oder LUFS-Meter und keine Leistungsanzeigen in Watt. Für integrierte Lautheit, Lautheitsschwankung und interpolierte Spitzen besitzt Studio Pro das separate Loudness Meter. Die Vintage-Zeiger sind eine visuelle Simulation, keine zertifizierte mechanische VU-Messung.
07 / Abhöre · DIM · Mute
Lautstärke, Balance und Kanalmodus.
Die Player-Lautstärke arbeitet als digitale Absenkung von stumm bis 0 dB. 0 dB bedeutet keine Absenkung durch diesen Regler. Es ist keine Angabe der akustischen Lautstärke und auch keine Aussage über den Pegel der Musikdatei.
Der große Regler unterstützt Ziehen, Scrollen und die feinere Einstellung mit gedrückter Wahltaste. In Digital ist die einzige dB-Eingabe direkt in den Regler integriert, in Vintage liegt sie darunter. Eine zusätzliche doppelte Pegelanzeige entfällt. In das dB-Feld lassen sich Werte von −120 bis 0 dB eingeben; Komma, Punkt und ein dB-Suffix werden akzeptiert. −∞ oder -inf setzt stumm. Enter oder Fokusverlust übernimmt die Eingabe, Escape verwirft sie. Doppelklick auf den Lautstärkeregler setzt ihn auf 65 Prozent lineare Amplitude zurück.
Balance senkt bei einer Verschiebung nur den jeweils gegenüberliegenden Kanal ab. In der Mitte bleiben beide Kanäle unverändert, es gibt keine Verstärkung oder Kanalmischung. Innerhalb von ±3,5 Prozent rastet die Mitte ein. Doppelklick, die Mitte-Schaltfläche oder das Menü setzen sie exakt zurück. Haptik ist auf unterstützter Hardware verfügbar.
Stereo erhält links und rechts. Mono bildet (L + R) / 2 und gibt diese Summe auf beiden Kanälen aus; die Umschaltung wird kurz geglättet. Eine anschließend verstellte Balance kann die Ausgangspegel wieder unterschiedlich machen. „Stereo“ bezeichnet den gewählten Modus, keine automatische Quellanalyse.
DIM −20 dB reduziert die Abhöre vorübergehend zusätzlich. Mute schaltet sie stumm. Beide Zustände schließen sich gegenseitig aus und ändern die gespeicherte Grundlautstärke nicht.
08 / Reference · A/B · Lautheitsabgleich
Vergleichen, ohne lauter zu verwechseln.
Der Referenzvergleich ordnet zwei Titel aus der lokalen Mediathek A und B zu. Die Auswahl ist durchsuchbar; auch der aktuelle Titel oder das Track-Kontextmenü kann eine Seite belegen. Jede Seite besitzt einen unabhängigen Startpunkt. Die Position lässt sich in Sekunden eingeben und anwenden oder vom laufenden Titel übernehmen.
Beide Seiten teilen sich eine Ausschnittdauer von 10, 20, 30, 60 oder 120 Sekunden. Die tatsächlich verfügbare gemeinsame Länge wird berücksichtigt. Loop wiederholt den Ausschnitt. Gemeinsamer Positionsregler, Pause/Play und „Ausschnitt neu starten“ halten die Bedienung zusammen.
„A hören“ oder „B hören“ startet eine noch fehlende Analyse automatisch. Die normale Musik läuft während der Vorbereitung weiter. Alternativ kann vorab analysiert und ein Vorgang abgebrochen werden. Eine neue Auswahl oder ein neuer Hörwunsch ersetzt eine veraltete Anforderung. Beim A/B-Wechsel bleibt die relative Position im Ausschnitt erhalten. Das Neuladen einer Datei kann kurz unterbrechen; sample-synchrones oder garantiert unterbrechungsfreies Switching wird nicht zugesagt.
Die Wellenformen sind aus den Dateien gemessene Hüllkurven. Beide nutzen dieselbe −60…0-dBFS-Skala; bei Lautheitsabgleich wird auch die dargestellte Absenkung berücksichtigt. Original-LUFS, Original-Sample-Peak, Pegelabsenkung und gemeinsame Ziellautheit sind getrennt ausgewiesen.
Wie der Lautheitsabgleich arbeitet
Grundlage sind K-gewichtete, gegatete integrierte LUFS des gewählten Ausschnitts. Die Analyse verwendet 400-ms-Blöcke mit 100-ms-Schritten, ein absolutes Gate bei −70 LUFS und ein relatives Gate von −10 LU. Analysiert werden lesbare Mono- und Stereodateien von 8 bis 384 kHz.
Der Abgleich arbeitet ausschließlich durch Absenkung. Das Ziel liegt so, dass beide Ausschnitte höchstens leiser werden und mindestens 1 dB Reserve zum gemessenen Sample Peak bleibt. Dieser A/B-Abgleich verwendet Sample Peak und besitzt keinen Limiter; die separate True-Peak-Messung steht im Loudness Meter bereit. Der Abgleich reduziert den Lautheitseinfluss auf den Vergleich, verspricht aber keine exakt gleiche individuelle Lautheitswahrnehmung.
Ein bewusst neutraler Vergleichspfad
Im Vergleich gelten Stereo und Balance Mitte. Effekt-Rack, Spectral Balancer und automatische Überblendung werden vorübergehend überbrückt. Die Kopfhörer-Abhöre bleibt als gemeinsame Abhörkorrektur für A und B verfügbar. Lautstärke, DIM, Mute, Audioausgang und Messanzeigen bleiben bedienbar.
„Vergleich beenden“ stellt den vorherigen Track samt Position, Queue, Wiedergabezustand, Kanalmodus, Balance und geladenen Audio Units wieder her; das Panel kann offen bleiben. Schließen beendet und verbirgt es. Referenzzuordnung, Startpunkte, Dauer, Loop und Abgleich werden gespeichert. Analyseergebnisse werden nach Neustart neu ermittelt und bei geänderten Dateien verworfen. Stille oder unlesbare Dateien erzeugen eine verständliche Fehlermeldung statt eines erfundenen Wertes.
09 / Spectrum · Frequenzinspektor · Snapshots
Klang sichtbar machen.
Der Spectrum Analyzer zeigt das momentane Player-Ausgangssignal. Für links/rechts und optional ein zweites Mid/Side-Feld stehen Balken und Kurven bereit. Mid ist (L + R) / 2, Side (L − R) / 2; die Summe beziehungsweise Differenz wird vor der FFT gebildet.
Eine 16.384-Punkt-FFT mit Blackman-Harris-Viertermfenster wird auf 192 logarithmische Spitzenwertbänder abgebildet. Die Anzeige umfasst 20 Hz bis 20 kHz, begrenzt durch die Nyquist-Frequenz der Quelle. Optional glättet eine 1/3-Oktav-Darstellung die Kurve. Der sichtbare Dynamikbereich beträgt wahlweise 72 oder 96 dB.
Im Frequenzinspektor wird per Klick, Ziehen oder Zahleneingabe zwischen 20 und 20.000 Hz gemessen. Kurzformen wie 1k sind möglich. Er zeigt die L/R/M/S-Werte an der gewählten Frequenz. Lokale Spektralspitzen lassen sich anklicken und markieren. Eine Spitze ist ein Messhinweis, kein automatischer Nachweis einer störenden Resonanz.
Peak Hold hält Spitzen und kann zurückgesetzt werden. Freeze friert ausschließlich die Anzeige ein, während die Musik weiterläuft. Der zugehörige Quellname bleibt erkennbar. Bis zu drei Session-Snapshots halten spektrale Ausgangshüllkurven als farbige gestrichelte Overlays fest. Sie können über Trackwechsel hinweg verglichen, einzeln ausgeblendet und entfernt werden.
Snapshots enthalten die erfassten Ausgangspegel ohne Lautheitsnormalisierung; sie sind weder ein Gesamtmittel des Titels noch gleichzeitige Mehrspur-Eingänge. Sie bleiben nur während der App-Sitzung erhalten. Der Analyzer verändert keinen Klang. Er misst nach Effekten und Player-Lautstärke, vor dem Gerätepegel. DAW-Relay, akustische Raummessung und automatische Maskierungsdiagnose gehören nicht zu diesem Werkzeug.
Das × rechts im Analyzer-Kopf schließt die Ansicht, ebenso die Werkzeugkarte oder der Befehl im Darstellungsmenü. Die Musik läuft weiter; das Schließen verändert keine Audiosamples.
10 / Originaldatei · Live · Streaming-Referenzen
Lautheit verstehen. Dynamik einordnen.
Das sechste Studio-Werkzeug verbindet vollständige Dateianalyse und eine bewusst gestartete Live-Messung in einem eigenständigen Panel. Loudness Meter öffnet sich über die goldfarbene Werkzeugkarte, das Darstellungsmenü oder ⌥ ⌘ U. Es verändert keine Audiosamples und benötigt kein zusätzliches Plug-in.
Zwei Quellen. Zwei klare Aufgaben.
Originaldatei: Einen beliebigen Titel aus der Mediathek oder den aktuellen Track wählen und Track analysieren. Die dekodierte Mono-/Stereodatei wird vollständig im Hintergrund gemessen, unabhängig von laufender Wiedergabe, Effekten, Kopfhörer-EQ und Player-Lautstärke. Ein Bericht beschreibt den Originalpegel der Datei. Trackwechsel, Abbruch oder während der Analyse geänderte Dateien verhindern die Übernahme veralteter Ergebnisse. Der fertige Bericht bleibt innerhalb der Sitzung verfügbar.
Live · Abhörausgang: Neue Messung erfasst ausdrücklich den Player-Ausgang nach Inserts, Balancer, Stereo/Mono, Kopfhörer-Abhöre, Balance, Lautstärke, DIM und Mute, vor einem zusätzlichen Hardwarepegel. Pause hält die Messzeit an. Sprünge, Titel- und Signalwegwechsel beginnen eine aktive Messung mit einem sichtbaren Hinweis neu. Stop hält die Werte; Schließen und Pure Play beenden Erfassung und laufende Dateianalyse. Die Quellentasten bleiben bei Pegelupdates stabil; nur eine bewusste neue Quellenwahl wechselt die Messung.
| Anzeige | Aussage |
|---|---|
| Integrated · LUFS | Gegatete Programmlautheit des gesamten Titels beziehungsweise ab Live-Messbeginn. |
| Momentary / Short-term · LUFS | 400-ms- und 3-s-Zeitfenster, jeweils mit eigenem Maximum. Am Dateiende zeigen sie das letzte Fenster, nicht den Durchschnitt des Titels. |
| True Peak · dBTP | Interpolierter höchster Spitzenwert, ergänzt durch Sample Peak in dBFS. |
| LRA · LU | Längerfristige Lautheitsschwankung; unter 60 Messsekunden ausdrücklich vorläufig. |
| PLR · dB | Höchster True Peak minus Integrated. Ein Verhältnis zur Dynamikeinordnung, kein automatisches Qualitätsurteil. |
Verlauf untersuchen, Stellen wiederfinden.
Momentary erscheint türkis, Short-term goldfarben. Ein Klick oder Ziehen im Verlauf zeigt den zeitbezogenen Messpunkt; bei Dateianalysen startet Hier anhören den Track an dieser Stelle. Die M-Verteilung fasst die dargestellten Verlaufspunkte zusammen. Lange Dateiverläufe werden auf höchstens ungefähr 2.802 Punkte ausgedünnt, Live zeigt maximal 3.000 Punkte der letzten fünf Messminuten. Gesamtwerte und Maxima werden unabhängig von der Zeichendichte berechnet; Live-Gesamtwerte gelten weiter ab Messbeginn.
Streaming & Lieferung: 21 Preset-Optionen.
Die eigene Preset-Auswahl bietet Kategorien, Suche und direkt anklickbare Einträge. Das gewählte Profil zeigt Referenz, TP-Marke, fachliche Einordnung und Quellen. Anpassen übernimmt die Werte in ein eigenes Ziel. Ein Preset ändert weder Messmethode noch Musik, Lautstärke oder Dynamik. Die Profile sind sitzungsbezogen; die App startet ohne Ziel. Die folgenden Werte beschreiben den integrierten Katalog, Stand 25. Oktober 2026.
| Gruppe | Profile |
|---|---|
| Musik-Streaming | Spotify · Normal −14 LUFS; YouTube ca. −14; Apple Music · Sound Check ca. −16; TIDAL ca. −14; Deezer ca. −15; Amazon Music ca. −14. |
| Podcasts & Sprachassistenten | Apple Podcasts −16 LKFS; Amazon Alexa · Skills −14 LUFS. |
| Film, TV & Dialog | Netflix · Dialogreferenz −27 LKFS; HBO / Max · Dialogreferenz −27; Disney+ · Dialogreferenz −27; HBO / Max · Trailer & Promo −24 LKFS. |
| AES & EBU | EBU R128 · Broadcast −23 LUFS; AES TD1008 · Musik / Track −16, Sprache / Programm −18, lautester Albumtrack −14; EBU R128 S2 · Unverändert −23; EBU R128 S2 · Interim einstellbar −20 bis −16, Start −18. |
| Allgemein & eigenes Ziel | Ohne Ziel; Allgemein · −14 LUFS; Eigenes Ziel zwischen −60 und 0 LUFS. |
Für die meisten Profile steht die TP-Marke bei −1 dBTP, für Amazon Music, Alexa und die Film-/TV-Profile bei −2 dBTP. Spotify verwendet oberhalb von −14 LUFS eine −2-dBTP-Marke, sonst −1. Die Dialogprofile zeigen nur ihren Referenzwert und die TP-Marke: Hushquay misst Programmlautheit ohne Dialog-Gate und zeichnet hierfür deshalb keine Gesamtmix-Ziellinie und keinen LU-Abstand. Praxisorientierungen von Musikdiensten sind keine behaupteten Uploadnormen; konkrete Empfängervorgaben bleiben maßgeblich. AES-Albumprofil wählt nicht automatisch den lautesten Albumtrack. Es gibt keine Encoder-Simulation, automatische Normalisierung oder Netflix-/Disney-/HBO-Lieferfreigabe.
Messberichte und technische Einordnung.
Eine abgeschlossene Dateianalyse oder gestoppte Live-Messung lässt sich als JSON oder CSV exportieren. Der Bericht enthält Quellart, Titel-/Messkennung, Zeitpunkt, Dauer, Samplerate, Kanäle, Messwerte, Verlauf und einen Snapshot des Presets einschließlich Quellen. Absolute Dateipfade werden nicht exportiert. Messlücken werden als ungültig gekennzeichnet und verlangen eine neue Live-Messung. Der Export ist ein Datenbericht, keine bearbeitete Master-Datei, kein PDF und kein dauerhaftes A/B-Messarchiv.
Der MIT-lizenzierte libebur128-Kern arbeitet mit K-Gewichtung, absoluten und relativen Gates sowie Histogrammklassen. Unterstützt werden dekodierte Mono-/Stereodaten mit 8–384 kHz. Unter 400 ms ist noch kein LUFS-Wert, unter 3 s noch kein Short-term-/LRA-Wert verfügbar. Stille erzeugt keine erfundene Zahl. True Peak wird unter 96 kHz vierfach, unter 192 kHz zweifach interpoliert; ab 192 kHz wird Sample Peak verwendet. Keine Surround-/Atmos-, Zertifizierungs- oder True-Peak-Limiter-Zusage. Digital/Vintage-Meter, A/B-Ausschnittmessung und Loudness Meter bleiben klar getrennte Messperspektiven.
11 / Spectral Balancer · Ziel lernen
Tonale Balance mit fünf Griffen.
Der native Spectral Balancer formt das Abhörsignal in fünf breiten, überlappenden Bereichen. Komplementäre Filter erster Ordnung schaffen musikalische Eingriffszonen; sie sind keine scharf getrennten FFT-Segmente.
| Band | Frequenzbereich |
|---|---|
| Sub | unter 80 Hz |
| Bass | 80–250 Hz |
| Mid | 250 Hz–2 kHz |
| Hi-Mid | 2–6 kHz |
| Air | über 6 kHz |
Je Band stehen ±6 dB Gain, 0–150 Prozent Stereobreite, L/R-Balance und Solo bereit. 0 Prozent Breite bedeutet mono, 100 Prozent die unveränderte Breite. Gemeinsamer Headroom reicht von −24 bis 0 dB; die Ausgangskonfiguration beginnt bei −6 dB und Bypass. Parameteränderungen werden kurz überblendet. Neutrale Bandregler und 0 dB Trim erhalten das Originalsignal.
Ein- und Ausgangsenergie werden je Band als geglättete Stereo-RMS-Säulen von −72 bis 0 dBFS angezeigt; eine Korrelationsanzeige ergänzt die Sicht auf die Stereoverteilung. Diese Messung erfolgt vor Kopfhörer-Abhöre und Player-Lautstärke. Die Energieanzeige ist kein LUFS-Meter.
Von einer guten Passage lernen
- Eine geeignete Passage abspielen und fünf Sekunden lang Ziel lernen.
- Eine andere Passage oder einen anderen Titel hören.
- Einen Vorschlag für statische Gain-Werte berechnen lassen.
- Die Änderungen prüfen und bewusst anwenden.
Gelernt werden relative Eingangsenergien mit Titel, Zeitpunkt und Samplerate. Der Vorschlag bleibt auf ±3 dB begrenzt und berücksichtigt eine notwendige Vorabsenkung. Breite und Balance bleiben unverändert. Pause, Seek, Quell- oder Signalwegwechsel brechen eine laufende Aufnahme ab.
Ziel und Einstellungen bleiben gespeichert; Aktivierung und Solo sind Sitzungszustände. Ein Reset setzt die Bandwerte und −6 dB Headroom zurück, das Ziel bleibt separat löschbar. Schließen des Panels stoppt einen aktiven Balancer nicht. A/B überbrückt ihn vorübergehend, Pure Play und App-Neustart deaktivieren ihn. Das Werkzeug ist kein dynamischer Mastering-Assistent; es gibt keinen Limiter und keinen Datei- oder Mastering-Export.
12 / Crossfeed · Raum · Persönlicher EQ
Ein durchdachter Platz für Kopfhörer.
Die Kopfhörer-Abhöre verbindet Crossfeed, Raumcharakter und optionalen 5-Band-EQ. Ein tiefpassgefiltertes, leicht verzögertes Gegenkanalsignal verringert die harte Kanaltrennung. Es entsteht eine alternative Abhörperspektive; eine exakt nachgebildete reale Lautsprecheranlage wird nicht versprochen.
Raum bietet Fokus, Natürlich und Offen. Offen ergänzt kurze frühe Reflexionen. Die Crossfeed-Stärke ist von 0 bis 100 Prozent einstellbar, die virtuelle gesamte Lautsprecherbreite von 30 bis 75 Grad. Die Ausgangswerte sind Natürlich, 35 Prozent und 45 Grad. Headroom vor EQ reicht von −24 bis 0 dB und beginnt neutral bei −3 dB.
Der optionale persönliche EQ besitzt fünf Bänder mit Off, Low Shelf, Peak oder High Shelf. Frequenzen reichen von 20 bis 20.000 Hz, Gain von −12 bis +12 dB, Q von 0,2 bis 10. Numerische Eingaben, Rücksetzen, Kurve und Headroom-Empfehlung unterstützen reproduzierbare Einstellungen. Standardmäßig ist der EQ aus und flach.
Das Kurvendiagramm zeigt EQ plus Headroom bei einer Darstellungs-Samplerate von 48 kHz, ohne Crossfeed. Die Audioverarbeitung verwendet die tatsächliche Samplerate. Eine Headroom-Empfehlung schätzt die maximale Kurvenanhebung mit zusätzlicher 1-dB-Reserve ab; sie ersetzt keinen Limiter.
Die Aktivierung ist vom geöffneten Panel unabhängig. Beim App-Neustart und nach einem Audioausgangswechsel beginnt die Kopfhörer-Verarbeitung wieder im Bypass. Einstellungen bleiben gespeichert. Im Referenzvergleich wirkt dieselbe Kopfhörer-Abhöre auf A und B, vor Balance und Player-Lautstärke. Die ursprünglichen Datei-LUFS werden dadurch nicht umgeschrieben.
13 / AutoEq 5 · Modellbezogene Abstimmung
Ein Messprofil für den AKG K812.
Das integrierte Profil AKG K812 · AutoEq 5 basiert auf oratory1990-Messdaten aus dem AutoEq-Projekt. Es verwendet genau fünf unterstützte Filter. Die Auswahl schaltet den EQ ein und setzt die berechnete Headroom-Reserve auf −6 dB; Crossfeed und der separate Hauptschalter werden dabei nicht verändert.
| Typ | Frequenz | Gain | Q |
|---|---|---|---|
| Low Shelf | 105 Hz | +6,5 dB | 0,70 |
| Peak | 89 Hz | −3,3 dB | 0,25 |
| Peak | 2.233 Hz | +4,4 dB | 0,94 |
| Peak | 3.821 Hz | −4,5 dB | 5,90 |
| Peak | 5.780 Hz | −6,7 dB | 5,69 |
Das ist eine modellbezogene Messprofil-Abstimmung, keine individuelle Kalibrierung jedes einzelnen Exemplars. Sitz, Serienstreuung und persönliche Wahrnehmung bleiben relevant. Für andere Kopfhörer muss ein passendes Profil beziehungsweise eine fachlich passende manuelle Einstellung verwendet werden. AutoEq-Quellenhinweis und MIT-Lizenz sind in der App gebündelt. Die Messdatengrundlage im AutoEq-Projekt ↗ ist auf einen festen Quellenstand bezogen.
14 / Effekt-Rack · Audio Units
Drei Inserts. Ein klarer Signalweg.
Das Effekt-Rack ist ein eigenständiges Studio-Werkzeug mit drei nummerierten Slots. Es verarbeitet seriell 01 → 02 → 03, anschließend folgen Balancer und Abhöre. Die Reihenfolge ist fest. Jeder Slot bietet Auswahl oder Austausch, Parameteransicht, Einzel-Bypass und Entfernen. Eine laufende Ladung lässt sich abbrechen.
Der Hauptschalter „Rack aktiv“ kontrolliert die gesamte Kette. Ein Plug-in zu laden aktiviert sie nicht automatisch. Slot-, Rack- und Referenz-Bypass werden als unterschiedliche Zustände dargestellt. Panel schließen blendet nur die Ansicht aus; die aktive Kette bleibt an der Werkzeugkarte erkennbar. Pure Play überbrückt alle Inserts.
Der durchsuchbare Browser zeigt kompatible, auf dem Mac registrierte AUv2- und AUv3-Effekte beziehungsweise Music Effects. Herstellerfilter, vollständige Namen, Typkennzeichnung, Aktualisierung und Markierung des aktuellen Effekts erleichtern die Auswahl. Die Anzahl hängt von der Installation des jeweiligen Macs ab. Es gibt keine enthaltene Sammlung mit einer festen Zahl kommerzieller Plug-ins.
| Effekt | Ausgangskonfiguration |
|---|---|
| Klang · Warm | Tonformung mit zwei Shelf-Bändern |
| Raum · Small Room | Kleiner Raum, 18 % Effektanteil |
| Echo · Stereo | 230 ms, 20 % Feedback, 18 % Effektanteil |
Herstelleroberflächen oder generische Parameteransichten öffnen in eigenen Fenstern. Stereoformat und Ladestatus werden geprüft; verspätete Antworten verworfen. Ein Timeout greift nach 30 Sekunden, soweit der Host noch reagiert. Bei einem Fehler wird der vorherige Effekt nach Möglichkeit wiederhergestellt. Signalwegwechsel können kurz unterbrechen.
AUv2 läuft im App-Prozess, AUv3 im Extension-Prozess. Ein Absturz einer nativen AUv2 kann daher auch den Host betreffen. Herstellerlizenzen, kompatible Versionen und gegebenenfalls DSP-Hardware bleiben erforderlich. VST und CLAP werden nicht gehostet. Logic-interne Effekte wie der Mastering Assistant werden durch eine Logic-Installation nicht automatisch zu separat hostbaren Audio Units.
Geladene Instanzen und ihre Parameter bleiben bei einem Arbeitsbereichwechsel innerhalb der Sitzung erhalten. Eine zusätzliche Rack- oder Plug-in-Preset-Speicherung über App-Neustarts ist im dokumentierten Stand nicht vorhanden.
15 / Core Audio · Systemroute · AirPlay
Jeder Ausgang an seinem Platz.
Die gesamte Audioausgangsleiste ist anklickbar. Der Gerätebrowser zeigt die aktive Route und vollständige Gerätenamen mit Suche und Symbolen. Mac- und Display-Lautsprecher, Interfaces beziehungsweise Anschlüsse und drahtlose Geräte sind gruppiert. Virtuelle und kombinierte Geräte liegen separat eingeklappt. Die Liste lässt sich aktualisieren.
Eine direkte Gerätewahl gilt für Hushquay und verändert nicht den macOS-Standardausgang. macOS-Ausgabe folgen übernimmt die Systemroute; der Folgemodus wird gespeichert. Für AirPlay, HomePod oder Apple TV aktiviert „Einrichten“ den Folgemodus und öffnet die macOS-Toneinstellungen. Das Netzwerkziel wird dort ausgewählt. Die App entdeckt keine unverbundenen HomePods selbst. AirPlay kann zusätzliche Latenz mitbringen.
Auch während eines Referenzvergleichs bleibt der Ausgang bedienbar. Ein Wechsel kann kurz unterbrechen; bei Fehlern versucht die App die Route wiederherzustellen. Die Kopfhörer-Verarbeitung wird bei einem neuen Ausgang vorsorglich deaktiviert und kann bewusst wieder aktiviert werden.
Hardware-Lautstärke und Hardware-Mute wirken zusätzlich zum Player. Soweit Core Audio diese Werte bereitstellt, werden sie angezeigt. Aktuelles Verhalten: Eingebaute Mac-Lautsprecher und Studio-Display-Lautsprecher werden beim Start beziehungsweise bei expliziter Auswahl auf 100 Prozent Gerätepegel gestellt. Ein vorhandener Hardware-Mute bleibt erhalten. Andere Interfaces und Kopfhörer werden dabei nicht verändert; spätere manuelle Gerätepegel werden nicht fortlaufend überschrieben. Die Player-Lautstärke bleibt der eigentliche Abhörregler.
16 / Signalreihenfolge · Messpunkte
Vom Titel bis zum Ohr.
Die Reihenfolge erklärt, warum eine Anzeige oder Bearbeitung an einer bestimmten Stelle wirkt:
- Lokale Quelle; bei Crossfade zwei Player-Zweige
- Effekt-Rack mit Slot 01, 02 und 03
- Spectral Balancer; eigene Bandmessung am Ein- und Ausgang
- Stereo-/Mono-Verarbeitung
- Kopfhörer-Abhöre mit Crossfeed, EQ und Headroom
- Balance
- Player-Lautstärke, DIM oder Mute
- Ausgangsmeter, Spectrum Analyzer und Live-Erfassung des Loudness Meters
- Gewähltes Core-Audio-Gerät und gegebenenfalls sein eigener Gerätepegel
In Pure Play sind Rack, Balancer und Kopfhörer-DSP aus dem hörbaren Weg genommen. Im A/B-Vergleich werden Rack, Balancer und automatischer Crossfade überbrückt; Stereo und Balance Mitte gelten für beide Seiten. Die Kopfhörer-Abhöre bleibt gemeinsam nutzbar.
Ein gespeicherter Spektrum-Snapshot enthält daher auch die zum Aufnahmezeitpunkt wirksame Player-Lautstärke. Die Referenz-LUFS stammen dagegen aus der Analyse des Dateiausschnitts. Die vollständige Originaldatei-Analyse des Loudness Meters arbeitet getrennt vom Abhörweg. Bandenergie im Balancer, Ausschnitt-LUFS der Referenz, vollständige Track-LUFS und Ausgangs-Peak sind unterschiedliche Messgrößen und sollten nicht miteinander gleichgesetzt werden.
17 / Deutsch / English · Fenster · Hilfe
Ein Mac-Werkzeug, das sich einfügt.
Deutsch und English lassen sich sofort umschalten, ohne die Musik anzuhalten. Die Auswahl wird gespeichert; ohne vorherige Wahl beginnt die App auf Englisch. Dateimetadaten, Playlist-, Geräte- und Herstellernamen werden nicht übersetzt. Plug-in-Editoren verwenden ihre eigene Sprache.
Die Kopfzeile bleibt fest erreichbar. Die Mediathek lässt sich ein- und ausblenden. Ihre Seitenleiste ist zwischen 230 und 620 Punkten anpassbar und auf 320 Punkte zurücksetzbar. Das Mindestfenster hat 1.020 × 580 Punkte Inhalt; bei geringer Höhe wird der Inhalt scrollbar. Die Bewertung passt ihre Anordnung an die verfügbare Breite an.
Native Fensterfunktionen bieten Schließen, Minimieren und Vollbild. Ein Wahltasten-Klick auf Grün verwendet Zoom beziehungsweise Wiederherstellen. „Im Vordergrund halten“ unterstützt eine dauerhafte Abhöranzeige neben anderen Anwendungen. Eigene Plug-in-Editoren bleiben macOS-Fenster.
Das Hilfe-Menü öffnet die deutschsprachige Anleitung beziehungsweise den englischen Guide. „Klangprobe“ in Ablage erzeugt eine zwölf Sekunden lange Stereo-Testmusik zum Prüfen der Wiedergabe.
18 / Befehle im aktuellen Mac-Menü
Schneller mit der Tastatur.
| Aktion | Kurzbefehl |
|---|---|
| Wiedergabe / Pause | Leertaste außerhalb einer Texteingabe |
| Musik hinzufügen | ⌘ O |
| Neue Playlist | ⌘ N |
| Nächster / vorheriger Titel | ⌘ → / ⌘ ← |
| 10 Sekunden vor / zurück | ⌥ ⌘ → / ⌥ ⌘ ← |
| Mediathek | ⌘ L |
| Digital / Vintage | ⌥ ⌘ 1 / ⌥ ⌘ 2 |
| Pure Play / Studio Pro | ⌥ ⌘ P |
| Effekt-Rack (Studio Pro) | ⌥ ⌘ E |
| Spectrum (Studio Pro) | ⌥ ⌘ S |
| Loudness Meter (Studio Pro) | ⌥ ⌘ U |
| DIM / Mute | ⇧ ⌘ D / ⇧ ⌘ M |
| Im Vordergrund halten | ⇧ ⌘ T |
| Minimieren / Vollbild | ⌘ M / ⌃ ⌘ F |
| Beenden | ⌘ Q |
19 / Hören · Vergleichen · Einordnen
Vier Wege zu einer guten Entscheidung.
Ein Album bewusst hören
Pure Play wählen, Playlist starten und den passenden Ausgang setzen. Stereo, Balance Mitte und eine angenehme Lautstärke bilden die Ausgangsbasis. Crossfade nur für gewünschte Übergänge aktivieren. Persönliche Favoriten mit bis zu sechs Sternen markieren.
Zwei Produktionen fair vergleichen
Studio Pro öffnen, zwei Titel als A und B wählen und musikalisch vergleichbare Passagen setzen. Lautheitsabgleich aktivieren. „A hören“ startet die erforderliche Analyse; anschließend zwischen den Seiten wechseln. Beurteile beispielsweise Bassverteilung, Transienten und Räumlichkeit getrennt. Der gemeinsame Abhörweg reduziert unnötige Variablen. Nach dem Vergleich zur ursprünglichen Musik zurückkehren.
Eine tonale Idee untersuchen
Im Spectrum eine Ausgangspassage beobachten und gegebenenfalls einen Snapshot aufnehmen. Im Balancer eine passende Zielpassage fünf Sekunden lernen. Einen Vorschlag für eine zweite Passage prüfen und nur bei Bedarf anwenden. Ausgangspegel und Headroom im Auge behalten. Dieses Vorgehen verbessert die Abhörentscheidung; es schreibt keine neue Master-Datei.
Lautheit und Dynamik nachvollziehbar prüfen
Im Loudness Meter Originaldatei wählen, den gewünschten Titel analysieren und Integrated, True Peak, LRA und PLR gemeinsam betrachten. Eine passende Streaming- oder Lieferreferenz auswählen und ihren Hinweis lesen. Im Verlauf eine auffällige Stelle prüfen und bei Bedarf dort anhören. Den Bericht als JSON oder CSV sichern. Für die Wirkung des eigenen Abhörwegs eine neue Live-Messung verwenden; sie enthält auch die Player-Lautstärke und ersetzt deshalb nicht den Originaldateibericht.
20 / Version 1.61 · macOS · Einordnung
Der technische Rahmen.
Diese Dokumentation beschreibt Hushquay 1.61, Build 65, Stand 25. Oktober 2026. Die App ist für Apple Silicon (arm64) ab macOS 14 gebaut. SwiftUI/AppKit bilden die native Oberfläche, AVAudioEngine und Core Audio den Wiedergabe- und Gerätepfad. Eine Intel-Version ist nicht vorgesehen.
Der vorliegende App-Build ist lokal ad hoc signiert. Eine öffentliche Notarisierung, App-Store-Verfügbarkeit, ein Preis oder ein frei nutzbares Downloadangebot werden hier nicht behauptet. Diese Webseite stellt die App vor und dokumentiert ihren Funktionsstand. JSON-/CSV-Messberichte sind Datenexporte; sie erzeugen keine bearbeitete Audiodatei. Der MIT-lizenzierte libebur128-Messkern ist in Hushquay integriert; Youlean-Binärdateien, Grafiken oder Lizenzen sind nicht enthalten.
Hushquay ist weder eine DAW noch ein Datei-Mastering-Exporter. KI-Herkunftserkennung, automatische Track-Qualitätsbewertung, Cloud-Synchronisierung und Streamingdienste gehören nicht zum aktuellen Produkt. Auch Bit-Perfect-/Exclusive-Mode-, True-Peak-Limiter- und garantierte Gapless-Zusagen wären durch diesen Stand nicht gedeckt.
Eine künftige native iPad-Version ist ein Architekturziel. Sie ist noch kein verfügbares oder auf iPad-Hardware validiertes Produkt. Installierte Mac-AUv2-Plug-ins und UAD-DSP-Unterstützung sind nicht automatisch auf iPad übertragbar.
Die Werkzeuge wurden in Hushquay nativ umgesetzt. Metric AB, Lucent, Aether, Equilibrium und Youlean Loudness Meter dienten als konzeptionelle Anregungen; ihre Software ist nicht eingebunden. Produkt- und Herstellernamen bleiben ihren jeweiligen Inhabern zugeordnet. Die Bebilderung verwendet echte Hushquay-Aufnahmen. Ältere Modul-Details sind mit ihrem Aufnahme-Stand gekennzeichnet; ihre Position und Beschriftung können vom aktuellen Stand abweichen.